Mehr Open Access für Wissenschaftler:innen im Fachbereich Physik

IOP Publishing und die TIB schließen dreijährige Vereinbarung über unbegrenztes Open-Access-Publizieren

Unbegrenzt Artikel im Open Access in Zeitschriften des Verlages IOP Publishing (IOPP) veröffentlichen – das ermöglicht eine neue Vereinbarung zwischen IOPP und TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften. Dank dreijährigem Konsortialvertrag können Forschende aus teilnehmenden Einrichtungen in Deutschland in 56 Hybrid- und 15 Open-Access-Zeitschriften des nicht-gewinnorientierten Verlages IOPP unbegrenzt viele Artikel publizieren. Damit handelt es sich um die größte bislang geschlossene Vereinbarung von IOPP, die unbegrenztes Publizieren und die Inklusion eines Großteils des IOP Zeitschriftenportfolios verbindet. Es wird erwartet, dass in den kommenden drei Jahren mehr als 1.800 Artikel von Wissenschaftler:innen deutscher Einrichtungen in den IOP Zeitschriften im Open Access veröffentlicht werden.

Mehr Veröffentlichungsmöglichkeiten, weniger Aufwand

Eine weitere Verbesserung ist die zusätzliche administrative Unterstützung für die 70 teilnehmenden Einrichtungen: IOPP identifiziert selbst alle berechtigten Artikel, wodurch für die Einrichtungen der zeitaufwändige Prozess der Validierung von Artikeln entfällt. Dieser neue, fortschrittliche Vertrag baut auf der Institutional Research License (IRL) 2019-2021 auf – in diesem Zeitraum wurden mehr als 700 Artikel von affiliierten Autor:innen in hybriden Zeitschriften auf Open-Access-Basis publiziert.

Julian Wilson, Vertriebs- und Marketingdirektor bei IOP Publishing, erklärt: „Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Open-Access-Publikationen freuen wir uns, unbegrenzte Open-Access-Veröffentlichungen anbieten zu können. Durch die Aufhebung der Obergrenze für die Anzahl der Artikel, die als Open-Access-Publikation veröffentlicht werden können, geben wir Wissenschaftler:innen mehr Gewissheit, dass ihre Arbeit im Rahmen dieser Vereinbarung als Open-Access-Publikation veröffentlicht wird, wenn sie abwägen, wo und wann sie ihre Arbeit einreichen.“

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Open-Access-Transformation

„Wir freuen uns, dass wir diese Vereinbarung mit IOPP getroffen haben, die den Forschenden der teilnehmenden deutschen Einrichtungen mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Open-Access-Veröffentlichung ihrer Arbeiten bietet und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand für das Bibliothekspersonal reduziert. Und wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit IOPP fortsetzen zu können und schätzen das Engagement von IOPP für eine stärkere Transformation ihrer Zeitschrifteninhalte“, sagt Dr. Irina Sens, stellvertretende Direktorin der TIB und Leiterin des Bibliotheksbetriebs. „Indem diese Vereinbarung die uneingeschränkte Open-Access-Veröffentlichung sowohl in Hybrid- als auch in Gold-Open-Access-Zeitschriften unter einer CC BY-Lizenz ermöglicht, wird sie hoffentlich einen wichtigen Schritt hin zu mehr frei verfügbaren Informationen im Bereich der Physik darstellen,“ ergänzt Sens.

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