TIB stärkt Wissensaustausch mit Fachinformationsdiensten FID move und FID Materials Science

FID move und FID Materials Science starten in ihre nächste Förderphase

Im Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2014 den Auf- und Ausbau von überregionalen, leistungsfähigen und bedarfsorientierten Informationsinfrastrukturen.

Die momentan 40 geförderten Fachinformationsdienste (FID) entwickeln dabei digitale Dienste und Werkzeuge, die an den spezifischen Bedarfen und Anforderungen der von ihnen vertretenen wissenschaftlichen Fächer ausgerichtet sind. Diese stehen Forschenden in Deutschland kostenlos zur Verfügung und ergänzen damit die Angebote der lokalen Informationsinfrastrukturen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Zusammen mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) betreibt die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften seit 2018 den FID move (Fachinformationsdienst für Mobilitäts- und Verkehrsforschung) und seit 2021 den FID Materials Science (Fachinformationsdienst für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik).

Fachspezifische Beratungsangebote zu Open-Access-Publikation und Forschungsdatenmanagement

Dabei wurden neben fachspezifisch ausgerichteten Beratungsangeboten in den Bereichen Open-Access-Publikation und Forschungsdatenmanagement auch auf die jeweiligen Fachcommunitys zugeschnittenen Dienste entwickelt, die zusätzlich zu den klassischen Discovery-Systemen einen Mehrwert für Forschende bieten. Hierzu gehören im FID move etwa die Repositorien für Open-Access-Inhalte und Forschungsdaten sowie im FID Materials Science die Werkstoffdatenbank Material Hub und der Materials Guide für andere materialwissenschaftliche Datenbanken.

Expert:innensuche auf Basis offener Daten

Darüber hinaus bieten sowohl der FID Materials Science mit der Materials Map als auch der FID move mit dem Mobility Compass ein Tool zur Expert:innensuche auf Basis von offenen Daten und der Open-Source-Software VIVO.

Mit diesen Diensten und Angeboten konnten sich beide FID in den vergangenen Jahren als kompetente Ansprechpartner und zentrale Anlaufstelle für ihre jeweilige Fachcommunity etablieren. Nach der erfolgreichen Bewilligung durch die DFG starten beide FID in diesem Jahr in die nächste Förderphase. Neben der Verbesserung und Weiterentwicklung der bestehenden Dienste sind dabei auch neue Angebote, wie die Entwicklung und Umsetzung von Best-Practices im Bereich Konferenz-Publikation, der Nachweis von Forschungsdaten oder eine zentrale Datenbank für Prüfgeräte und ‑dienstleistungen geplant.

Wir unterstützen Ihre Forschung

Die Fachinformationsdienste FID move und FID Materials Science unterstützen Sie gerne in Ihrer Forschung im Bereich der Mobilitäts- und Verkehrsforschung oder der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Eine Auflistung und weitere Informationen zu allen Fachinformationsdiensten finden Sie auf dieser Übersichtsseite.

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