Unbegrenzt im Open-Access-Verlag PLOS publizieren für Forschende aus über 40 deutschen Einrichtungen

TIB und PLOS schließen Vereinbarung für deutsches Konsortium: Wissenschaftler:innen profitieren von unbegrenztem Veröffentlichungskontingent

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und die Public Library of Science (PLOS) haben eine Konsortialvereinbarung geschlossen, die es den Mitgliedsinstitutionen ermöglicht, an den drei innovativen Publikationsmodellen des Open Access-Verlags PLOS teilzunehmen. Diese zweijährige Vereinbarung bietet Forschenden, die zu den am Konsortium teilnehmenden Einrichtungen gehören, unbegrenzte Veröffentlichungsrechte in PLOS-Zeitschriften. Die Vereinbarung umfasst die Abschaffung der für Autor:innen anfallenden Artikelgebühren (APCs) für das gesamte PLOS-Portfolio. Es ist das erste Mal, dass die TIB einen Konsortialvertrag mit einem Gold-OA-Verlag ausgehandelt hat, der Institutionen in ganz Deutschland offensteht. Das von der TIB geführte Konsortium hat mehr als 40 Mitglieder.

„Es besteht ein klarer Bedarf für eine Vereinbarung, die es Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglicht, die Publikationsgebühren für ihre Wissenschaftler:innen in PLOS-Zeitschriften zentral zu übernehmen. Diese Partnerschaft wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Hürden für Forschende bei der Open-Access-Publikation ihrer Arbeiten abzubauen“, sagt Dr. Irina Sens, stellvertretende Direktorin der TIB.

„Diese Vereinbarung stellt ein neues Modell für Institutionen dar, um zusammenzuarbeiten und gerecht in unsere gemeinsamen Interessen zu investieren und um Open Science voranzubringen“, erklärt Sara Rouhi, Direktorin für strategische Partnerschaften bei PLOS. „Die TIB teilt unser Engagement für die Entwicklung von Geschäftsmodellen, die Forschende und Zeitschriften zu einer gerechteren und barrierefreien Form des Publizierens bewegen“, fährt sie fort.

Weitere Informationen zu der Vereinbarung erhalten Sie unter tib-konsortientibeu

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