BOOST 4.0

Big Data Value Spaces for COmpetitiveness of European COnnected Smart FacTories 4.0

Fakten

Leitung

Prof. Dr. Sören Auer

Projektbearbeitung

Alexandra Garatzogianni, Mohamad Yaser Jaradeh

Förderung durch

EU (Horizon 2020)

Laufzeit

2018 – 2020

Homepage

http://boost40.eu/

Kooperationen

50 Partner aus 16 Ländern, Project Lead: Innovalia Association

Weiterführende Links

Beschreibung

BOOST 4.0 (Beginn Januar 2018, Dauer: 3 Jahre) ist die größte europäische Initiative im Bereich Big Data für die Industrie 4.0. Mit einem Budget von 20 Millionen Euro plus 100 Millionen Euro private Investitionen wird BOOST 4.0 den Aufbau des Europäischen Industrial Data Space leiten, um die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie 4.0 zu verbessern. Des Weiteren wird BOOST 4.0 die europäische Fertigungsindustrie dabei unterstützen, Big-Data-Technologien in den Betrieb einzuführen und so dem Industriesektor die notwendigen Werkzeuge an die Hand geben, um einen maximalen Nutzen aus Big Data zu ziehen.

Ziele:

  • Globale Standards: Beitrag zur internationalen Standardisierung von Datenmodellen für den europäischen Industrial Data Space und offene Schnittstellen, die mit dem europäischen Referenzarchitekturmodell für Industrie 4.0 (RAMI 4.0) kompatibel sind.
  • Sichere digitale Infrastrukturen: Anpassung und Ausweitung von State-of-the-Art-Cloud-Infrastrukturen, um höchste Leistungsfähigkeit für den europäischen Industrial Data Space zu garantieren; das heißt, Unterstützung von Hochgeschwindigkeitsverarbeitung und -analyse von großen und sehr heterogenen industriellen Datenquellen.
  • Vertrauenswürdige Big-Data-Middleware: Integration der vier europäischen Hauptinitiativen im Bereich Open Source (Industrial Data Space, FIWARE, Hyperledger, Big Data Europe) zur Unterstützung der Entwicklung von offenen Konnektoren und Big-Data-Middleware mit eingebauter Blockchain-Unterstützung im europäischen Industrial Data Space.
  •  Digitale Fertigungsplattformen: offene Schnittstellen für die Entwicklung von Big-Data-Pipelines für fortgeschrittene Analysedienste und Datenvisualisierung, unterstützt durch die Hauptplattformen für digitales Entwickeln, Simulation, Ausführung und Qualitätskontrolle.
  • Zertifizierung: europäisches Zertifizierungsprogramm für Ausstattung, Infrastrukturen, Plattformen und Big-Data-Dienste, für ihren Einsatz im europäischen Industrial Data Space.

TIB wird sich insbesondere mit der Leitung der Entwicklung eines Netzwerkes von Kernvokabularen befassen, mit der die zu schaffende semantische Referenzarchitektur für BOOST 4.0 unterfüttert werden soll. Die Erstellung dieser Ontologien soll mit Hilfe der kollaborativen Vokabularpflegeplattform VoCol erfolgen, welche am Fraunhofer IAIS bzw. an der Universität Bonn und seit 2018 auch in Zusammenarbeit mit der TIB weiterentwickelt wird. Darüber hinaus trägt die TIB zu den Aktivitäten des Verbreitungs-, Kommunikations- und Innovationsmanagements in BOOST4.0 bei und unterstützt diese Aspekte sowohl in Deutschland als auch weltweit.

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