open-access.network

Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access

Fakten

Leitung

Marco Tullney

Förderung durch

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit

Dezember 2019 – November 2022

Homepage

https://open-access.network/

Das Projekt schafft ein neues Informations- und Vernetzungsangebot, das vorhandene Initiativen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access nachhaltig verbessern wird. Es werden disziplinübergreifend, zentral und zuverlässig Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte frei zugängliche Materialien, Fortbildungs- und Schulungsangebote qualifizieren Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Wissenschaft und Bibliotheken weiter und vermitteln Kompetenzen zu praktischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Kooperationen

  • Universität Konstanz / Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) - Leitung des Verbundvorhabens
  • Freie Universität Berlin / Open-Access-Büro Berlin
  • Helmholtz Open Science Office am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
  • Technische Informationsbibliothek (TIB), Hannover
  • Universitätsbibliothek Bielefeld
  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Beschreibung

Die drei zentralen Ziele des Projektes sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung sowie die Vernetzung der bestehenden Community. In den kommenden drei Jahren wollen die Projektpartner eine neue Plattform schaffen, die mit vielen neuen Angeboten wie Forum, Helpdesk, moderierten Fokusgruppen und neuen Datenbanken zu zentralen Themen informiert. Mithilfe von Barcamps, thematisch fokussierten Workshops, regionalen Netzwerken, Train-the-Trainer Bootcamps und Webinaren bzw. Online-Workshops werden die Open-Access-Community und Akteure aus der Wissenschaft vernetzt. Die neue Plattform wird auf der existierenden Informationsplattform open-access.net aufbauen und diese weiterentwickeln.

Die TIB ermöglicht im Rahmen des Verbundprojekts den Kompetenzaufbau und -weitergabe über das Internet. Dazu gehören:

  1. die Herstellung von Informations- und Lehrmaterialien, insbesondere von Videos (auf deutsch und englisch). Wir liefern multimediale, innovativ aufbereitete Materialien für die Open-Access-Informationsarbeit, die sowohl grundsätzliche, fächerübergreifende als auch Spezialthemen abdecken. Die Materialien bilden die Basis für die Fortbildungs- und Informationsaktivitäten von open-access.network. Sie werden darüber hinaus den Communities zur individuellen Fortbildung sowie für lokale Lehr- und Trainingsmaßnahmen bereitgestellt.
  2. die Konzeption und Durchführung von Online-Schulungen (Webinaren). Wir erstellen die Online-Angebote für Fortbildung und Vernetzung von open-access.network. Dies umfasst die Konzeption und Durchführung eines vielschichtig angelegten, zielgruppengerechten Angebots an Webinaren, Online-Workshops und Selbstlernangeboten.
  3. die Erforschung von Open-Access-Bedingungen und -Herausforderungen in verschiedenen Wissenschaftsbereichen. Wir erweitern (in einem gemeinsamen Arbeitspaket mit dem Open-Access-Büro Berlin) systematisch das vorhandene Wissen zum Stand und den Bedingungen der Umsetzung von Open Access. Eigene Erhebungen und Analysen ergänzen und vertiefen die Kenntnisse fachspezifischer Anforderungen. Sie liefern neue Einblicke zu unterrepräsentierten Bereichen (Fächer, Formate, Akteure wie z.B. Wirtschaft/Industrie), identifizieren Desiderate und untersuchen die Open-Access-Infrastruktur.
  4. der Betrieb eines Online-Forums zu Open Access. Ein zentrales Online-Forum wird bereitgestellt, in dem Fragen und Antworten, aber auch gezielt herbeigeführte Diskussionen verfasst, initiiert und moderiert werden können. Mit der Zeit entsteht so ein umfangreicher Wissensspeicher zu Fragen rund um Open Access.

Das Teilvorhaben ist fest in das Verbundvorhaben open-access.network eingebunden, seine Arbeitsergebnisse fließen in die Ausgestaltung aller betreffenden Teilvorhaben ein. Alle Materialien und Untersuchungsergebnisse werden darüber hinaus veröffentlicht und für eine freie Nachnutzung zur Verfügung gestellt.

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