TrenDTF

Aufbereitung und Analyse der Deutschen Forschungsberichte zur Indikatorik von Forschungsaktualität und -trends

Fakten

Leitung

Lambert Heller (TIB)

Förderung durch

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit

Oktober 2019 – September 2022

Kooperationen

Projektkoordination und Verbundleitung: TIB

Partner:

Weiterführende Links

Präsentation zum Projekt: http://bit.ly/TrenDTF

Beschreibung

Im Rahmen des Vorhabens “Aufbereitung und Analyse der Deutschen Forschungsberichte zur Indikatorik von Forschungsaktualität und -trends” (TrenDTF) wird die verbesserte Erschließung des Korpus der an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) vorliegenden Deutschen Forschungsberichte (DTF) durch Textmining-Verfahren (insbesondere Topic Modeling) unternommen, um diesen Korpus zu einer Datengrundlage für neue und verbesserte Indikatoren für die Unterstützung der Wirkungsevaluation von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu machen. Darüber hinaus wird dieser Korpus um Komplementärdokumente wie Förderbekanntmachungen angereichert, um eine vergleichende Analyse der Absichten der Förderer und der daraus resultierenden Forschung zu ermöglichen. Durch Abfrage verschiedener Förderer (BMBF, BMWi, DFG etc.) werden derartige Dokumente in einer Datenbank archiviert und erschlossen.

Darauf aufbauend wird durch Korrelation themenbezogener und bibliometrischer Daten aus DTF, Förderlinien und Wikipedia die Aktualität von Forschungsberichten im Zyklus des Aufkommens neuer Themen in der Forschungsliteratur, Förderpolitik sowie ggf. zu beobachtender Popularität der Themen anhand von Artikel-Entstehung und Aufrufzahlen in Wikipedia beobachtet. Zunächst wird geprüft, inwiefern auf Basis der Forschungsberichte neue Werkzeuge für die Detektion thematischer Trends entwickelt werden können. Darauf aufbauend werden mögliche Indikatoren zur Vermessung der thematischen Aktualität von Forschungsberichten sowie ihrer thematischen Nähe zur Förderpolitik abgeleitet. Die Entwicklung dieser Indikatoren findet vor dem Hintergrund der missionsorientierten Forschungs- und Innovationspolitik statt und zielt insbesondere auf die Direktionalität und den Zielerreichungsgrad als schwer messbare und bewertbare Faktoren ab.

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