EDP Sciences und TIB verlängern Vereinbarung über Vergünstigungen bei Open-Access-Veröffentlichungen

Forschende in Deutschland profitieren nun auch bei der Zeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ von ermäßigten Kosten bei der Veröffentlichung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland profitieren auch 2019 von einem 20-prozentigen Rabatt auf Open-Access-Veröffentlichungen bei dem französischen Verlag EDP Sciences. Dank der zwischen dem Verlag und der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften geschlossenen Vereinbarung, die nun verlängert wurde, erhalten Forschende in Deutschland einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent auf die aktuell geltenden Article Processing Charges (APC).

Die APCs, die bei Open-Access-Veröffentlichungen anfallenden Publikationskosten, werden den Autorinnen und Autoren ganz unbürokratisch erstattet: Beim Einreichungsprozess werden die Forschenden aus deutschen Einrichtungen identifiziert und bei der positiven Entscheidung für eine Open-Access-Publikation – meist unter einer CC-BY-Lizenz – wird der Rabatt automatisch von der Rechnung abgezogen. Die Vereinbarung gilt für alle Forschenden aus deutschen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Vergünstigungen gelten nun auch für die Zeitschrift „Astronomy & Astrophysics“

Mit der Verlängerung der Vereinbarung haben EDP Sciences und TIB außerdem die Zahl der betroffenen EDP-Zeitschriften ausgeweitet: Ab sofort gelten die Vergünstigungen auch für das Flaggschiff-Journal des Verlages: „Astronomy & Astrophysics“. Diese Zeitschrift war bislang von der Vereinbarung ausgenommen. Somit fallen nun alle Open-Access-Zeitschriften (hybrid und gold) des Verlages unter diese Regelung. Die APCs für die EDP-Veröffentlichungen liegen je nach Zeitschrift zwischen 240 und 1.200 Euro und liegen damit deutlich unter der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  gesetzten (Förder-)Grenze von 2.000 Euro.

„Diese Vereinbarung ist ein weiterer Schritt im Transformationsprozess hin zu mehr Open Access in der Wissenschaft und zeigt unser Bemühen, Open-Access-Veröffentlichungen auch in kleineren Verlagen zu erleichtern“, sagt Dr. Irina Sens, stellvertretende Direktorin der TIB und Leiterin des Bibliotheksbetriebes.

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