IOP-Nationalkonsortium: Forschende können ihre Artikel Open Access veröffentlichen

Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der teilnehmenden Einrichtungen die Vorteile dieser Vereinbarung nutzen können

IOP Publishing (IOP) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) haben einen nationalen Konsortialvertrag abgeschlossen, der es Forschenden der teilnehmenden Institutionen ermöglicht, eine feste Anzahl von Artikeln in den meisten Hybridzeitschriften des IOP-Verlages im Open Access zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Offsetting-Vertrag, bei dem die Gebühren zur Veröffentlichung von Artikeln mit den gezahlten Lizenzkosten verrechnet werden.

Auf Basis der in den vergangenen drei Jahren veröffentlichten Artikel wird den teilnehmenden Einrichtungen ein jährliches Artikelkontingent zugewiesen, das die sofortige Open-Access-Publikation von Artikeln ohne zusätzliche Kosten ermöglicht. Diese Vereinbarung gilt für den Zeitraum 2019 bis 2021. Zwei wichtige Verhandlungsziele hat die TIB im Rahmen dieser Vereinbarung erfolgreich umgesetzt: die Unterstützung der Transformation hin zu Open Access bei gleichzeitiger Preisstabilität. 

Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der teilnehmenden Einrichtungen ihre Artikel Open Access in den Zeitschriften des IOP-Verlages veröffentlichen können

IOP identifiziert im Rahmen des Einreichungsprozesses – basierend auf der Institution des entsprechenden Corresponding Autors – automatisch Artikel, die potenziell förderfähig sind. Autorinnen und Autoren werden während des Peer-Review-Verfahrens nach der ersten Entscheidungsphase benachrichtigt und automatisch für eine Open-Access-Publikation ausgewählt. Nach der Annahme lässt IOP die Zugehörigkeit der Autorin oder des Autors zur teilnehmenden Einrichtung durch den jeweiligen Ansprechpartner der Einrichtung prüfen und bestätigen, um die Finanzierung aus dem Artikelkontingent zu genehmigen. Ist die vorgegebene Artikelobergrenze erreicht, ist eine Open-Access-Publikation bei Zahlung der entsprechenden Artikelgebühr weiterhin möglich. Wird die Förderung durch die Einrichtung abgelehnt, haben die Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, eine alternative Finanzierung zu finden oder auf die Publikation im Open Access zu verzichten. Die Autorinnen und Autoren haben jederzeit die Möglichkeit, sich gegen eine Open-Access-Publikation entscheiden.

Voraussetzung für die Förderfähigkeit eines Artikels ist es, dass die Autorin oder der Autor an einer der teilnehmenden Einrichtungen beschäftigt ist.

Klicken Sie hier für die Liste der integrierten Hybridzeitschriften. Bitte beachten Sie, dass jeder Artikel, der über das Artikelkontingent hinaus geht, mit der Standard-Journal-Gebühr berechnet wird.

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