Micky Lindlar erhält DPC Fellowship für herausragende Arbeit in der digitalen Langzeitarchivierung

Höchste Auszeichnung der Digital Preservation Coalition (DPC) für einen bedeutenden und herausragenden Beitrag zur Sicherung des digitalen Erbes

Micky Lindlar von der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften erhielt am World Digital Preservation Day – am 5. November – die Auszeichnung DPC Fellowship von der Digital Preservation Coalition (DPC). Die DPC, die sich für den Erhalt digitaler Ressourcen einsetzt, vergibt diese Auszeichnung alle zwei Jahre als Anerkennung für einen bedeutenden und herausragenden Beitrag zur Sicherung des digitalen Erbes. Die Verleihung fand online im Rahmen Digital Preservation Awards 2020 statt.

Micky Lindlar studierte Anglistik und Geisteswissenschaften an der Minot State University in North Dakota sowie Informatik in Bergisch Gladbach und erwarb außerdem einen Master in Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 arbeitet Lindlar im Bereich Langzeitarchivierung an der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften, seit 2009 engagiert Lindlar sich in verschiedenen Gremien wie der Nestor-Koordinierungsgruppe und im Vorstand der Open PLANETS Foundation sowie dem PREMIS- Standardisierungsgremium bei. 

Engagiert in der Langzeitarchivierungs-Community

Die Jury zeigte sich beeindruckt von Lindlars Arbeit, die Menschen in der Langzeitarchivierungs-Community zusammenbringt – auf menschlicher und fachlicher Seite. Micky Lindlar hat zu verschiedenen Langzeitarchivierungsthemen publiziert und zahlreiche Vorträge gehalten. Dazu gehören unter anderem die Rolle des PDF-Formats bei der digitalen Bewahrung, die Bewahrung von 3D-Architekturdaten und die wertvollen Verbindungen zwischen Bibliotheks- und Informationswissenschaft, IT und Bewahrungskompetenz. Die Jury betonte, dass Lindlar die Forschung an diesen komplexen Themen konsequent zugänglich macht und sich der praktischen Anwendung des Wissens verschrieben hat, um den Bewahrer*innen unserer digitalen Ressourcen bei Problemlösungen zu helfen, und transparent – etwa über Twitter – die Diskussion über Technologien und Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung offen und zugänglich hält.

Herzlichen Glückwunsch!

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