Texturforschung an metallischen Werkstoffen und Ausblick zur Analytik mit geladenen und ungeladenen Teilchen (Deutsch)

in Aus Arb. Plenum Kl. AdW DDR; 11, 9/58; 44-58
Aus Arb. Plenum Kl. AdW DDR
; 1986
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Nukleare Analytik - Experimentalphysikalische Methoden mit Ursprung in der kernphysikalischen Meßtechnik, angewandt auch zur Messung mikroskopischer Parameter der kondensierten Materie, der Festkoerper, z.B. des Werkstoffs. Als Sonde werden geladene oder ungeladene Teilchen oder elektromagnetische Wellen mit dem Werkstoff in Wechselwirkung gebracht und aus den Aenderungen der Sonderparameter (Energie, Impuls, Zeitverzoegerung) Rueckschluesse auf die Kristallographische und Gefuegestruktur, die chemische Zusammensetzung, die oertliche Verteilung u.a.m. gezogen. Konkret werden die Methoden Neutronendiffraktion, Positronenannihilation (PA), Rutherfordrueckstreuung (RBS), Protoneninduzierte Roentgenanregung (PIXE) und Prompte Kernreaktionen (PNRA) behandelt.Dabei wird auf moderne Fragestellungen der Texturforschung an metallischen Werkstoffen (technischen Ressourcen bei der Verbesserung magnetischer Eigenschaften, Optimierung der Hochtemperatur- thermomechanischen Behandlung von Feder-Stahl) mittels Neutronendiffraktion eingegangen. Schichtstrukturen auf Si werden mittels RBS bestimmt. PNRA eignen sich besonders zur Bestimmung von Wasserstoffverunreinigungen auf Oberflaechen und Grenzflaechen, PIXE eignet sich besonders fuer Untersuchungen von Verunreinigungen unterschiedlichster Elemente.

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