Elsevier-Zeitschriften vorübergehend wieder im Campusnetz der Leibniz Universität verfügbar

Ersatzversorgung für Mitglieder der Leibniz Universität Hannover weiterhin über den Kopienlieferdienst möglich

Die Zugänge zu Elsevier-Zeitschriften, die im Rahmen der Verhandlungen im Projekt DEAL für die Leibniz Universität Hannover und circa 65 deutsche Hochschulen sowie weitere wissenschaftliche Institutionen gesperrt wurden, sind weitgehend – aber noch nicht vollständig – wiederhergestellt. Die Zeitschriften sind vorübergehend wieder verfügbar, obwohl ein Verhandlungsabschluss mit dem Verlag Elsevier bislang noch nicht absehbar ist.

Für Aufsätze aus Elsevier-Zeitschriften, die noch nicht wieder im Campusnetz der Leibniz Universität Hannover zugänglich sind, bleibt die zum Jahresbeginn 2017 eingeführte Ersatzversorgung bestehen: Da die TIB weiterhin viele gedruckte Elsevier-Zeitschriften aus Technik und Naturwissenschaften im laufenden Bestand hält, können Mitglieder der Leibniz Universität den internen Kopienlieferdienst der TIB nutzen. Die Gebühr für die Kopienlieferung wird den Nutzerinnen und Nutzern für Aufsätze aus Elsevier-Zeitschriften ab Jahrgang 2017 dann nicht berechnet. Gleiches gilt für aktuelle Elsevier-Zeitschriftenartikel, die die TIB über Fernleihe oder den subito library service beschafft.

Bitte wenden Sie sich dafür telefonisch unter 0511 762-2268 oder per E-Mail unter informationtibeu an die Zentrale Information.https://www.tib.eu/

Über das Projekt DEAL

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) verhandelt im Rahmen des Projektes DEAL im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, einem Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland, mit großen Wissenschaftsverlagen – unter anderem mit Elsevier – über sogenannte Bundeslizenzen. Über diese Lizenzen sollen zukünftig alle Artikel dieser Wissenschaftsverlage bundesweit zur Verfügung stehen. Die HRK fordert unter anderem, dass an DEAL teilnehmende Einrichtungen einen dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio der Verlage erhalten, alle Publikationen von Autorinnen und Autoren aus deutschen Einrichtungen Open Access geschaltet (CC BY) werden und angemessene Preise nach einem einfachen, zukunftsorientierten Berechnungsmodell vereinbart werden, das sich am Publikationsaufkommen orientiert.