Presse-Lunch zum Thema Digitalisierung an der TIB

Von Bibliotheken, Wissensgraphen, Robotern und digitalem Wandel

Prof. Dr. Sören Auer (TIB), Minister Björn Thümler und Prof. Dr. Gordon Pipa (Universität Osnabrück) (v. l.) zusammen mit dem Roboter Lou // Foto: TIB

Medienvertreterinnen und -vertreter waren am 8. November 2018 der Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zum Presse-Lunch an der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften gefolgt, um sich über das Thema Digitalisierung zu informieren. Der Roboter Lou übernahm an diesem Tag die Begrüßung: Passend zum Thema Digitalisierung moderierte der an der Universität Osnabrück entwickelte Roboter das Gespräch. 

Im historischen Marstallgebäude präsentierte Minister Björn Thümler die Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften – digital: Forschungschancen, Methodenentwicklung und Reflexionspotenziale“, die darauf abzielt, innovative Vorhaben zu unterstützen, die sich durch den Einsatz digitaler Methoden für die Geistes- und Kulturwissenschaften ergeben. Zudem sollen Veränderungen in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die aus der Digitalisierung resultieren, umfassend reflektiert werden. Insgesamt stehen dafür acht Millionen Euro zur Verfügung.

Die TIB als Akteur beim digitalen Wandel

Prof. Dr. Sören Auer, Direktor der TIB, stellte den Anwesenden die Bibliothek vor – von den Angeboten im Bibliotheksbereich über die digitalen Services der Bibliothek bis zum Bereich Forschung und Entwicklung. 

Presse-Lunch an der TIB // Foto: TIB

Auer erläuterte kurz, wie Wissen in Zukunft mithilfe von sogenannten Wissensgraphen dargestellt und kommuniziert werden könnte und wie sich das wissenschaftliche Arbeiten dadurch nachhaltig verändern könnte.

Im Anschluss demonstrierte TIB-Promovend Eric Müller-Budack das in der Forschungsgruppe Visual Analytics entwickelte Geolokalisierungstool. Die große Frage dabei: Wer kann den Aufnahmeort eines Fotos besser schätzen – Mensch oder Maschine? Das Ergebnis: Der Computer ist in den meisten Fällen besser als der Mensch.

Selbst gegen den Computer antreten kann man übrigens bei der browserbasierten Demonstration: https://tibhannover.github.io/GeoEstimation.

Berichterstattung über die TIB gab es nach dem Presse-Lunch unter anderem bei SAT1regional.

Mehr zur Forschungsgruppe Visual Analytics