Wie Bibliotheken in der digitalen Langzeitarchivierung zusammenarbeiten

LIBER Quarterly: Beitrag zur strategischen Partnerschaft im Bereich digitale Langzeitarchivierung veröffentlicht

Unter dem Titel „The strategic collaboration of libraries in digtal presevation” ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift LIBER Quarterly ein Artikel zur strategischen Partnerschaft der drei Deutschen Zentralen Fachbibliotheken, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften, ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, erschienen.

Synergieeffekte durch Zusammenarbeit

Darin beschreiben Monika Zarnitz (ZBW), Thomas Bähr (TIB) und Ursula Arning (ZB MED), wie ihre Einrichtungen in der digitalen Langzeitarchivierung zusammenarbeiten. Die TIB betreibt, hostet und administriert das Langzeitarchivierungssystem und stellt es für die beiden Partner ZB MED und ZBW bereit, die ihre eigenen Workflows für die Archivierung erstellen und ihre digitalen Objekte in das System einspeisen. Durch die kooperative Nutzung des digitalen Langzeitarchivierungssystems profitieren die Bibliotheken von Synergieeffekten: angefangen bei der Kostensenkung über die Verwendung ähnlicher Workflows und Formate von digitalen Objekten sowie gemeinsame Netzwerkaktivitäten bis zur Schulung der Mitarbeitenden. Darüber hinaus thematisieren die Autorinnen und der Autor auch die Vorteile und Schwierigkeiten bei der Beantragung von Zertifikaten in einem Konsortium.

Zarnitz, M.; Bähr, T. and Arning, U., 2019. The strategic collaboration of libraries in digital preservation. LIBER Quarterly, 29 (1), pp.1–22. DOI: http://doi.org/10.18352/lq.10278.