Digitales Kulturerbe: TIB beteiligt sich am Deutschen Frühling in Estland

Niedersachsen als Partner-Bundesland des größten ausländischen Kulturfestivals in Estland

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften beteiligt sich als niedersächsische Forschungseinrichtung mit einem Symposium zum Thema „Die Digitalisierung des Kulturerbes und seine innovative Nutzung“ am diesjährigen Deutschen Frühling in Estland.

Der Deutsche Frühling wird seit 2010 jährlich von der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Estland organisiert und ist das größte ausländische Kulturfestival des Landes. Vier Wochen lang präsentiert sich Deutschland mit einem wechselnden Partner-Bundesland – in diesem Jahr Niedersachsen – mit einem umfangreichen Programm als modernes, vielfältiges und kreatives Land der Europäischen Union.

Das Symposium der TIB findet am 12. März 2020 in der Estnischen Nationalbibliothek in Tallinn statt und widmet sich Digitalisierungsprojekten in Niedersachsen und Estland sowie innovativen Dienstleistungen von Gedächtnisinstitutionen wie Museen, Archiven, Bibliotheken und Universitäten. Ziel ist der Austausch innovativer Ideen und Erfahrungen zwischen Estland und Niedersachsen und die Schaffung neuer Netzwerke.

Die TIB wird mit dem TIB AV-Portal eine innovative Plattform für wissenschaftliche Videos und dem Projekt Coding da Vinci, das sich mit der Zusammenführung von Kulturerbe-Institutionen mit der Hacker- und Designer-Community befasst, vertreten sein. Prof. Dr. Sören Auer, Direktor der TIB, freut sich auf spannende Diskussionen und Impulse: Estland nimmt innerhalb der EU eine Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung ein. Wir freuen uns sehr, als Forschungseinrichtung, deren Ziel die Digitalisierung der Wissenschaft ist, gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) einen Beitrag zum europäischen Kulturaustausch leisten zu können.“

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie auf der Website des Symposiums und des Festivals.

Wann? 12. März 2020, 09.30-18.00 Uhr
Wo? Estnische Nationalbibliothek in Tallinn (Estland)