Spione überall (Deutsch)

in Information Week , 7/8 ; 22-23
Information Week
; 2006
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Spyware ist oftmals nur ein anderes Wort für Adware. Nicht wenige Programme und Bannerwerbungen bringen nämlich versteckte Spyware-Tools mit, die unbemerkt versuchen, das Surf-Verhalten des Anwenders auszuspionieren. Darüber hinaus existiert weit gefährlichere Software, die auf Kreditkartendaten und Festplatteninhalte aus ist. Zu den bekanntesten legitimen Spyware-artigen Tools gehört die Google Taskbar für den Internet Explorer. Obwohl dieses kleine Programm eine Reihe sehr nützlicher Funktionen bietet, schickt es auch Informationen über die besuchten Websites an Google. Dabei handelt es sich aber nicht um eine geheime Aktion. Vielmehr wird dies detailliert bei der Installation auf der Google-Homepage erklärt. Die Funktion läßt sich auch abschalten. Leider verhalten sich längst nicht alle Anbieter so ehrenhaft. Die Non-Profit-Organisation 'Center of Democracy and Technology' in den USA hat vor kurzem in einem Report auch Spyware-Kunden angemahnt. Firmen wie Club Med Americas, Net Zero und Pro Flowers wird vorgeworfen, ausschließlich auf die finanziellen Vorteile ihrer Anzeigen zu schauen, egal, mit welchen Mitteln Ergebnisse erzielt werden. Mittlerweile geben Unternehmen viel Geld für Anti-Spyware aus. Laut einer Studie der Radicati Group sind es derzeit 214 Mio. Dollar. Auch Microsoft hat mit dem Windows-Defender (Betaversion) endlich eine Sicherheitsanwendung gegen unerwünschte Spione herausgebracht. Der Windows Defender soll zum neuen Betriebssystem Windows Vista gehören.

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